Gedanken zu meiner Arbeit mit Babys und Erwachsenen

Bei meiner Arbeit mit Erwachsenen und ihren Themen auf körperlicher und seelischer Ebene, ist

es immer wieder erstaunlich, wie sehr die Zeit um Zeugung, in der Schwangerschaft und das Erleben

während der Geburt, prägend auf das weitere Leben ist.

Geburt und Bonding sind Etappen auf dem Lebensweg, durch die das Baby aus einer Wirklichkeit in eine

andere gelangt. Es verlässt die vertraute Lebenswelt im Mutterleib und bewegt sich durch das Becken nach außen-

wo es als eigener Mensch von Mutter und Vater willkommen geheißen wird.

Dabei ist das Baby besonders sensibel, aufnahmebereit, wach- und von großer energetischer Durchlässigkeit.

Die Erfahrungen werden zur Vorlage für viele Lebensaspekte die mit Übergängen zutun haben. (Schlaf, Kindergarten-Schulanfang...)

Eine solide Grundlage für die individuelle Persönlichkeitsentfaltung:

um Herausforderungen und harte Zeiten zu bestehen,

ob wir so, wie wir sind angenommen werden.

Diese Erfahrungen beeinflussen als Grundmelodie unseres Lebens jede weitere Beziehung, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Im Körper- und Zellgedächtnis bleiben diese Erfahrungen gespeichert.

Ich möchte Babys und Erwachsenen die Möglichkeit geben

diese Melodie erfahrbar zu machen, statt dieser Prägung ausgeliefert zu sein. Was sich zeigen darf und gehalten wird, heilt.

Dabei achte ich auf die verbalen, gestischen, körperliche und energetischen Mitteilungen des Babys oder des Kindes,

und versuche verständnisvoll darauf einzugehen.

Es erhält in meinem Raum Gelegenheit, durch liebendes Mitgefühl Heilung zu erlangen.

Klienten erhalten Hilfe beim Einordnen dieser frühkindlichen Erlebnisse, und dürfen dann zwischen damals und jetzt unterscheiden.

Durch Berührung, Spielen, Erzählen kann viel heilwerden. Die Kleinen verstehen bereits intrauterin weit mehr als wir glauben. Und erst recht Babys

und Kinder. Die feinen Antennen der Babys arbeiten noch ungestört und nehmen emotionale Sicherheit oder Unsicherheit in ihrer Umgebung sehr

genau wahr. Deshalb: nur wenn es den Eltern, den gelebten Vorbildern gut geht, geht es den Kindern gut, können sie ihre gemachten Erfahrungen

im Gehirn positiv abspeichern.

 

 

 




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